Der griechische Bergtee - Sideritis scardica.

Der griechische Bergtee ist mit dem uns bekannten Salbei entfernt verwandt und gehört zur Familie der Lippenblütler (wie auch Majoran, Minze und Melisse).

 

Der griechische Bergtee hat viele Namen, je nach Herkunft wird er auch „Eselstee“, „Hirtentee“, „Bittertee“ oder „Inseltee“ genannt. Man findet findet Ihn auch unter den Namen „olympischer Bergtee“, „griechisches Eisenkraut“ oder auch „Berufskraut“.


Im Mittelmeerraum sind neben Sideritis scardica mehr als 80 andere Sideritis-Arten bekannt und heimisch.
Der Sideritis scardica wächst aber vor allem hier bei uns im Norden Griechenlands, in einer Höhe von etwa 800 Metern Höhe. Im Gegensatz zu vielen anderen Arten übersteht es auch klimatische Perioden mit Frost und Schnee.

In vielen Gebieten Griechenlands steht er wegen Übererntung unter Artenschutz. 
Wir bauen den Sideritis scardica in bkA an
und tragen damit auch zum Artenerhalt dieser bedrohten Pflanze bei.



 

Griechischer Bergtee voll in Blüte

Ursprünglich war der griechische Bergtee wegen seiner stimmungsaufhellenden und beruhigenden Wirkung ein sehr beliebtes Feierabendgetränk der griechischen Landbevölkerung. Später bürgerte
es sich ein, ihn auch bei Erkältungen wegen seiner entzündungshemmenden, antibakteriellen und antifungalen Wirkung bei Verdauungsproblemen einzusetzen.


Sideritis scardica galt schon seit jeher als Heilmittel bei verschiedenen Erkrankungen und wird auch zur Stärkung der Geisteskräfte eingesetzt.  
Es ist belegt, dass griechischer Bergtee positive Effekte auf das Gehirn bei Patienten mit Alzheimer, Depressionen und ADHS hat.
(siehe auch...)

Sideritis scardica enthält u.a. ätherische Öle, Flavonoide (wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe, manche sind gute Antioxidantien), Phenylethanoide (regulieren die Zellfunktion und dienen als Radikalenfänger) und Phenolsäuren (wirken antibakteriell und antikanzerogen).

Der Sideritis scardica ist nicht nur ein gesunder, sondern auch ein wohlschmeckender Tee mit leicht zitronig zimtigen Aroma.
Er eignet sich auch gut als Kaltgetränk und das Mischen mit anderen Kräutertees ergibt immer wieder eine interessante Geschmacksnote.