Die Zistrose, Cistus incanus,
das Heilkraut für Körper, Geist und Seele.

Die Cistus-Pflanze wächst wild vereinzelt im gesamten Mittelmeerraum und sollte nicht mit den Ziergewächsen der Cistusart verwechselt werden. Der wärme- und lichtliebende Strauch liebt die Meeresnähe. Er wird bis zu einem Meter hoch und verströmt einen aromatisch-harzigen Duft. In seinen graubehaarten Blättern sind ätherische Öle eingelagert und somit ein austrocknen des Blattes verhindern.

 

Mit ihren fünfblättrigen, rosafarbenen Blüten ähnelt Cistus incanus einer wilden Heckenrose.
Sie gehört jedoch zu den Zistrosengewächsen. 

 

In Griechenland erzählt man sich diese Legende: Auf dem Olymp hielten einst die Götter Rat,
um zu entscheiden, welche Pflanzen bestimmte Heil-aufgaben übernehmen sollten.
Die Zistrose (botanisch Cistus incanus, auch unter der Bezeichnung Cistus “ vertrieben) erhielt von den Göttervätern die Aufgabe, die Wunden der in der Schlacht verletzten Kämpfer zu heilen.

 

Sehr zum Ärger der Göttinnen. Die waren davon überzeugt, dass das Kraut mit den zart rosa-farbenen Blüten viel eher zur Schönheitspflege - von innen und außen - geeignet sei. Resultat: Die Zistrose durfte beides; heilen und verschönern.

Keine Frage; in der Antike war die Pflanze hoch begehrt. Vor allem ihr Harz, das so genannte Labdanum, war als Kosmetikum und Hilfe bei Haut und Haarproblemen im ganzen Mittelmeerraum berühmt. Zugleich wurde es als Heilmittel gegen die damalige Pest und andere Krankheiten geschätzt. Vor allem aber nutzten die griechischen Bauern und die Mönche der berühmten Athos-Klöster das Cistuskraut als Heiltee für die unterschiedlichsten Gesundheitsstörungen. Über den therapeutische Nutzen von Cistus incanus erfahren Sie hier mehr... 1 und 2

Jetzt, nachdem seine ungewöhnlichen Wirkkräfte auch wissenschaftlich bestätigt wurden, ist es nicht nur in Griechenland beliebt. Messungen am Lefo-Institut in Ahrensburg ergaben, dass Cistus-Pflanzen aus Bio-Anbau und Wildwuchs in der Regel mehr Wirkstoffe aufweisen als solche aus konventionellem Anbau. Über Inhaltsstoffe, Teezubereitung erfahren Sie in dieser Universitätsstudie mehr...

Cistus incanus hat einen harzig-herben Geschmack. Wem dieser Geschmack zu herb ist, kann lieblich schmeckende Kräuter hinzu mischen, was oft interessante Geschmacksnoten ergibt.

Auf den folgenden Seiten finden Sie mehr über unseren Cistus incanus.